Gunnar Klatte




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Am Anfang meiner Malerei kam es mir immer so vor, als wäre der Louvre ein Freudenhaus. Nun ist er ein Arbeitshaus geworden.
Die grenzenlose Freude, welche ich bei den frühen Besuchen empfand, wandelte sich von mal zu mal mehr, in Arbeit.
Das Abenteuer Kunst ist lebensnotwendig, sie zu machen kann selbstmörderisch sein, aber nichts anderes zu können ist teuflisch, da die Bezeichnung göttlich dem Menschen nicht zukommt. Goethe hat es im Faust so erschreckend zum Ausdruck gebracht.
Etwa mit dreizehn Jahren stellte ich fest, nichts anderes zu können. Da meine persönliche Umwelt Kunst als intellektuelle Dekoration verstand, ging ich das Abenteuer allein an und zog mich in die stillen Räume der Landschaften, Bücher, Träume und Museen zurück. Irgendwann kam der aufregende Moment, indem ich nicht mehr malen konnte was ich sah, sondern versuchte alles mir unbegreifliche zum Ausdruck zu bringen. Dieser Moment ist eine schöpferische Notwendigkeit, sicher, aber wenn er nicht erschütternd ist, folgt Selbstbetrug.
Diese Erschütterung hat mich die Liebe begreifen lassen, als die einzige Notwendigkeit. In den Arbeiten der letzten Jahre ist dies leider nur jenen sichtbar, die sich für das Erkennen nicht schämen. Ich bin überzeugt, wer sich bemüht ein ehrlicher Mensch zu sein, ist künstlerisch glaubwürdig und diese Tatsache ist das teuflische an der Unternehmung.

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